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  • Ellen Kuhn & Dr. Joachim Materna

KünstlerInnen auf Barbados - Teil 2: im Gespräch mit Tracey Williams


„Unser Haus ist Euer Haus. So lange Ihr auf Barbados seid und so oft Ihr hierher wiederkommt, Ihr könnt immer zu uns kommen und Euch zuhause fühlen.“ Es sind gerade mal drei Minuten vergangen, seit wir uns mit Tracey Williams und ihrem Mann Jeffrey bekannt gemacht hatten. Etwa eine halbe Stunde hatte es gedauert, um von unserem aktuellen Domizil in Küstennähe über gewundene Straßen in eher bemitleidenswertem Zustand in die Inselmitte zu fahren. Unsicher, ob wir die genannte Zieladresse richtig interpretiert hatten, standen wir vor dem doppelstöckigen Steinhaus in einer für Barbados so typischen, leuchtend hellen Farbe, in diesem Fall olive. Eingebettet in die umgebende karibische Landschaft fast schon ein Postkartenmotiv - schier endlose, dunkelgrüne Zuckerrohrfelder und sich synchron zu den Stauden im Wind bewegende, hoch in den blauen Himmel ragende Kokospalmen. Aber da ging auch schon das große Eingangstor auf und eine freundliche Tracey winkte uns zu sich.

Was für eine Gastfreundschaft, was für eine Herzlichkeit, was für eine einladende Offenheit, die diese beiden Menschen ab der ersten Sekunde ausstrahlten.

„Ja, wir sind beide auf Barbados geboren, aber wir kommen auch ein bißchen herum. Nächste Woche geht es auf eine Messe für Künstlerbedarf nach Orlando.“ Jeffrey ist offensichtlich der Business Man innerhalb dieses sympathischen und harmonischen Duos. Im „Art Hub“, ihrem gemeinsamen Laden in Bridgetown, bekommt man verschiedenste Farben, Leinwände und alles andere, was das Künstlerherz begehrt.

Tracey hat sich dagegen ganz der Kunst verschrieben. Das war nicht immer so. In der Schule war sie zwar noch für ihre herausragenden Fähigkeiten in Bildender Kunst ausgezeichnet worden, war dann aber zunächst einige Zeit in einer Druckerei im Design beschäftigt - viel zu wenig Kunst nach ihrem Geschmack. Danach betrieb sie ein paar Jahre ein Familiengeschäft für Landschaftsgärtnerei. Erst nach der Trennung von ihrem ersten Mann hatte sie - mittlerweile Mitte 30 - den Mut, sich voll und ganz der Kunst zuzuwenden. Aber auch in dieser Zeit war sie bestrebt, ein sicheres Standbein zu haben und gründete ein Art Café und Graft Store. Aber sie wollte mehr. So suchte sie sich prominente Lehrmeister. Gerne verweist sie darauf, dass sie bei Stanley Greaves im Atelier von Alison Chapman-Andrews ausgebildet wurde. Greaves ist ein guyanischer Maler und Schriftsteller, der zu den angesehensten surrealistischen Künstlern der Karibik zählt.

Recht rasch wurde man auf Tracey und ihre farbenprächtigen Blumen- und Landschaftsbilder aufmerksam und so hatte sie schon vier Jahre später ihre erste eigene Ausstellung, der viele weitere folgten, fast im Gleichschritt mit einer Reihe von Preisen und Auszeichnungen. Mittlerweile hängen Tracey’s Werke in der Zentralbank von Barbados und in vielen Privatsammlungen. Als ausgebildete und zertifizierte „Golden Artist Educator“ gibt sie ihr Wissen und Können mit Begeisterung in Workshops und in Privatunterricht an nicht weniger begeisterte Schüler weiter.

Das alles erzählt sie mit Stolz, aber auch mit großer innerer Ruhe. Sie, die sich selbst als eher still und introvertiert beschreibt, lässt ihren Blick schweifen durch diese gemütlichen Räume, deren Ambiente überall von Tracey Williams-Gemälden geprägt ist. Bereits vor der Tür, im Wohnzimmer, natürlich in ihrem Arbeitszimmer rund um ihre Staffelei, im Hausgang, im Treppenaufgang und auch im Gästebadezimmer. Hintereinander gestapelt stehen die Bilder auf dem Fussboden an die Wände gelehnt. Und wenn sie das ein oder andere in die Hand nimmt, spürt man ihr emotionales Verhältnis dazu und dass jedes seine Geschichte hat.


Barbados ist Dein Geburtsort, Deine Heimat. Was liebst du an dieser Insel?

Wenn ich diese Frage höre, dann fällt mir sofort das Stichwort Familie ein. Ja und Freunde. Die Insel ist so klein, hier kennt irgendwie jeder jeden. Egal mit wem man sich unterhält, irgendwann erfährt man, dass man mit dessen Cousin zur Schule gegangen ist oder der Großvater vor vielen Jahren mit dem eigenen Vater Geschäfte gemacht hat. Dieses Familiäre liebe ich ungemein. Das gehört zu meinem Leben. Große Städte bringen für meinen Geschmack zu viele Individualisten hervor. Wenn ich über die Welt nachdenke, so gibt es sehr viele Probleme und Gräueltaten, Kriege, Krisen, schlimmen Rassismus. Ich bin sehr froh, auf unserer Insel von all dem meistens ziemlich weit entfernt zu sein. Natürlich haben auch wir hier Probleme, aber als kleines Eiland mitten im Atlantischen Ozean, fühle ich mich doch sehr privilegiert. Wir sind wirklich weit weg von den ‚großen Problemen‘.

Nach den vielen Jahren, die ich nun schon hier lebe, werde ich darüber hinaus nie müde, die Landschaft und Natur von Barbados wertzuschätzen und sie immer wieder aufs Neue zu bewundern. Von unserem Schlafzimmer aus kann man Zuckerrohr-Felder überblicken, wir sehen jeden Tag auf den wunderbaren Sonnenuntergang. Und jeden Tag und zu jeder Tageszeit sieht die Szenerie anders aus. Ich habe schon so viele Bilder von diesem Ausblick gemacht, aber ganz oft wirkt er auf mich neu und irgendwie verändert. Immer kommt etwas anderes heraus.

Was geschieht in Dir, bevor Du zum Pinsel oder zur Farbe greifst? Welche Prozesse laufen in Dir ab und bringen schließlich den Impuls hervor, etwas malen zu wollen?

Zuallererst muss ich sagen, dass ich von so vielem fasziniert bin, was es auf dieser Welt gibt. Diese Faszination ist immer auch meine Inspiration. Bevor ich anfange zu malen, habe ich eine grobe Idee in meinem Kopf, was ich malen will, welchem Thema, welchem Element ich mich widmen will. In meinem Kopf entsteht ein Bild davon. Ich sehe in meinem inneren Farben, Formen.

Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, was da in mir vor geht. Bereits als Kind habe ich beispielsweise Wochentage und Jahreszeiten in mir als Farben gesehen. Denke ich beispielsweise an Mittwoch, dann sehe ich sofort einen bestimmten Blauton (deutet auf die Farbnuance auf einer Broschüre). Jemand sagte nach vielen Jahren einmal zu mir, dass ich möglicherweise eine Synästhetin sei. Zuerst habe ich gar nicht gewusst, was das ist. Ich habe mich darauf hin viel mit diesem Thema, dieser Wahrnehmungsform beschäftig und es passt zu dem, wie ich meine Umwelt im Inneren wahrnehme. Meine Bilder entstehen demnach bereits in meinem Kopf. Dadurch habe ich auch verstanden, dass ich immer schon besser visuell und vor allem mit Farben neue Dinge lerne.

Manchmal fasziniert mich aber auch etwas in der Außenwelt und ich will es ergründen. Vor ein paar Jahren fuhr ich über die Insel und sah eine Frau auf einem Feld arbeiten. Sie baute Okraschoten an. Ich habe noch nie zuvor gesehen, wie die Pflanze zu diesem Gemüse aussieht, die Art, wie sie wuchs, faszinierte mich. Also fragte ich die Frau, ob ich ein Bild von ihr, ihrem Feld und den Pflanzen machen konnte und malte die Szenerie (sie deutet auf das Bild). Ich verarbeite also über meine Kunst, wie ich die Dinge im Außen sehe, was und wie ich es wahrnehme.


Und wie kommen die Bilder aus Deinem Kopf auf die Leinwand?

Ich male sehr emotional und lasse mich von meiner Intuition leiten. Wenn das Bild also bereits in meinem Kopf entstanden ist, kommen meine Emotion ins Spiel. Dann kann das Bild, das da entsteht, komplett anders aussehen als das, das ich vorher in meinem Kopf hatte. Ich frage mich oft, ob ich in diesem Prozess eher meinen Emotionen folgen sollte oder der ursprünglichen Vision in meinem Kopf, denn die wird ja dann sozusagen nicht realisiert. Manchmal beginne ich ein Bild auch nur mit einem kleinen Ausschnitt und der Rest fügt sich beim Malen ganz natürlich, eins führt auf der Leinwand zum anderen, mein Gefühl entwickelt dann das Bild. Manchmal beginne ich auch mit gar keiner konkreten Idee für ein Bild, sondern starte mit einem abstrakten Hintergrund und erst dann findet mich das Motiv, das auf das Bild möchte.

Wenn ich male, bin ich immer in einem unterschiedlichen Zustand. Je nachdem wie ich mich fühle, sind die Motive so oder so repräsentiert. Manchmal bin ich in einem, sagen wir, eher spirituellen Zustand, dann werde ich abstrakter und mystischer. An manchen Tagen sehe ich die Dinge klarer und sie werden konkreter.

Malst Du nur in einer positiven Grundstimmung?

Eigentlich schon. Das Malen an meinen eigenen Bildern entspannt mich. Ich male aber immer mit einer gewissen Hintergrundakustik. Früher habe ich manchmal Kriminalserien nebenher im Fernsehen laufen lassen (lacht), manchmal höre ich Linkin Park oder Klassik, manchmal höre ich ein Hörbuch. Ich brauche die Geräusche. Ich weiß nicht, warum. Wenn ich lese, brauche ich tatsächlich Ruhe, um mich konzentrieren zu können, die Malerei braucht akustische Untermalung. Das macht meinen Geist frei.

Manches Bild erinnert mich, dass ich damals in einer für mich emotional schwierigen Lebensphase gemalt habe. (Sie zeigt ein Still-Leben, eine Vase mit tropischen Blumen, eine Blume liegt daneben schon leicht verblühend am Boden, sie wird sichtlich nachdenklich). Das Bild gehört nun meiner Tochter.

Wenn ich für mich selbst male, dann bin ich eigentlich meistens ziemlich entspannt. Was mich manchmal etwas unter Druck setzt, sind Auftragsarbeiten. Wenn ich beispielsweise Porträts malen soll von Menschen, die ich noch nie live gesehen habe. Den authentischen Ausdruck einer Person im Rahmen von gestellten Bildern zu erfassen, fällt mir sehr schwer. Und die Pandemie hat mich auch blockiert, muss ich zugeben. Der Alltag war so anders, ich war völlig aus meinem Rhythmus. Und den brauche ich einfach, um kreativ zu sein.


Hört man Dich über Deine Kunst reden, so scheinen Dir auch zwei weitere Dinge sehr wichtig zu sein. Die Farben und die Technik.

Ich liebe Farben und ich liebe vor allem intensive Farben. Nehmen wir zum Beispiel meine Bilder über Hunte’s Garden. Ihr kennt sicher diese grüne Oase hier auf der Insel. Blickt man auf die Palmen, so sind sie schon von Natur aus intensiv grün, die Stämme haben ein schönes Braun. Ich füge immer kräftige, farbenfrohe Blumen hinzu (ihre Augen leuchten). Ganz besonders liebe ich die Farbe und Schönheit der Bougainvillea (Drillingsblume), sie ist in vielen meiner Bilder vertreten.

Und ja, die Technik ist sehr wichtig für mich. Da ich im Art Hub Malerbedarf vertreibe, bin ich immer auf dem neusten Stand, was neue Materialien, Techniken und Utensilien anbetrifft. Das nutze ich dann für Experimente (zeigt auf den Goldschimmer auf einem Porträt). Ich bin aktuell sehr begeistert von der ,Pouring’ Technik. Die Farbe ist dabei sehr flüssig, man trägt sie nicht mit dem Pinsel auf, sondern gießt sie über das Bild. Dadurch fließen die Farben ineinander und ergeben interessante Marmoriereffekte. Das ‚Pouring‘ erschafft eher abstrakte Formen, ich verbinde diese dann gerne mit konkreten Motiven wie Personen oder Naturelementen.

Und natürlich tausche ich mich, so oft es geht, mit anderen Malern aus, da erfährt man auch immer mal etwas Neues. Leider ist das nicht mehr so oft, wie ich es mir wünschen würde. Auch wenn es mich sehr rührt, dass Menschen, die selbst keine Kunst produzieren, meine Kunst bewundern, so ist es für mich eine extrem hohe Auszeichnung, wenn andere Künstler meine Kunst für gut empfinden. Nur so weiß ich, ob ich wirklich einen guten Job gemacht habe.

Wie bringst Du all diese vielen Aufgaben, den Künstlerbedarf-Shop, das Unterrichten und Deine eigene Kunst unter einen Hut?

Zum Glück kümmert sich mein Mann fast ausschließlich um den Shop. Ich bin nicht sehr gut im Organisieren und er kann das ganz hervorragend, wir ergänzen uns dabei gut. Ja, wir sind ein gutes Team. Nur Freitag und Sonntag versuche ich mir ganz für mich frei zu halten, aber alle anderen Tage sehen ähnlich aus. Am Vormittag betreue ich hier einen Gruppen-Kurs oder habe Einzelunterricht (sie zeigt auf eine kleine überdachte Terrasse vor dem Haus). Um die Mittagszeit arbeite ich an meinen eigenen Bildern und am Nachmittag und teilweise auch am Abend unterrichte ich wieder Solo-Künstler und Gruppen. Die Zeit zwischen den Unterrichtsstunden ist meine Zeit, die brauche ich um wieder in meine Energie zu kommen, mich zu erholen. Und am Sonntag gehe ich mit meinem Mann in die Kirche.


Sich selbst künstlerisch zu betätigen und Kunst zu unterrichten, sind zwei ziemlich verschiedene Zielrichtungen. Was gibt Dir das Unterrichten, ausser dem Honorar?

Ich habe sehr viele, vor allem weibliche Künstlerinnen, die ich privat unterrichte, aber auch Kinder. Der Jüngste ist ein Schüler mit 6 Jahren, die Älteste ist über 70. Es kommen nicht nur Menschen aus Barbados zu mir, sondern auch schon aus Kanada und Indien. Zur Zeit sind es 38. Jede oder jeder Einzelne bringt eine Geschichte mit. Eine Frau konnte ihrem Lebenserwerb nicht mehr nachgehen und durch Mund-zu-Mund-Propaganda kam sie zu mir. Mittlerweile kann sie teilweise von ihrer Kunst leben. Erst heute morgen hat sie mich voller Freude angerufen und mir erzählt, dass sie ein Bild verkauft hat. Das freut mich so außerordentlich und ich bin stolz auf sie. Ein Mann hatte vor kurzem einen Schlaganfall mit Lähmungen und hatte sehr viele körperliche Beeinträchtigungen. Ähnlich ist es mit einer Frau mit rheumatischem Lupus. Die Kunst hilft ihnen durch diese Phasen. Oft nimmt der Unterricht dadurch ein wenig therapeutische Züge an. Ich bin keine ausgebildete Therapeutin, aber Kunst kann bei der Verarbeitung von schlimmen Ereignissen helfen, das erlebe ich immer wieder. Vor kurzem kamen zwei Frauen zu mir, die beide aus unterschiedlichen Gründen ein Kind verloren hatten. Der künstlerische Ausdruck ihrer Gefühle half ihnen bei der Bewältigung. All das zu beobachten, vermittelt mir auch ohne Dankesworte wunderbare Gefühle.

Du hast viele Frauen in Kunst unterrichtet. Wenn wir an Länder wie Thailand oder Indonesien denken, dort gibt es kaum weibliche Künstlerinnen, weil das Patriarchat noch sehr dominiert. Wie würdest Du die Stellung der Frau in der barbadischen Gesellschaft sehen und wie den Stellenwert von Künstlerinnen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen?

Das mit Thailand und Indonesien ist sehr interessant, das wusste ich nicht. Von arabischen Ländern habe ich das schon gehört. Aus meiner Wahrnehmung heraus würde ich sagen, dass es hier auf der Insel eigentlich keinen Unterschied macht, ob Künstler männlich oder weiblich sind. Was zählt, ist eigentlich wirklich einzig und allein die Qualität ihrer oder seiner Arbeit. Interessanterweise, aber ich weiß gar nicht warum, sind die meisten Künstlerinnen, die ich unterrichte oder die mit Kunst ihr Geld verdienen, Singles. (denkt nach) Wenn ich sie mir alle durch den Kopf gehen lasse, ja die meisten sind Singles. Merkwürdig.

Frauen auf Barbados sind aus meiner Sicht sehr selbstbewusst, viele arbeiten außer Haus. Betrachtet man die ärmeren sozialen Schichten hier auf der Insel, so ist es häufig so, dass die Frauen sogar mehrere Jobs machen, um die Familie zu ernähren. Viele ihrer Männer haben Probleme mit Alkohol und irgendwelchen Drogen und sind eher passiv und lethargisch. Die barbadische Frau kümmert sich in der Regel auch um die Kinder und den Haushalt, das machen Männer natürlich nicht. Männer sind generell auch heute noch für die Entscheidungen im Haushalt verantwortlich. Wenn ich aber die Beziehung zu meinem Mann betrachte, so trifft er vielleicht mehr Entscheidungen (überlegt), wir beide sind aber dennoch ein Team auf Augenhöhe.


Du hast davon gesprochen, dass Barbados sich verändert. Wie meinst Du das zum einen als Künstlerin oder zum anderen als Einwohnerin von Barbados?

Als Künstlerin habe ich den Eindruck, dass diese kleine Insel manchmal zu wenig Raum für Wachstum bietet. Es ist sehr schwer, international oder überhaupt erst einmal über die Inselgrenzen hinaus seine Kunst an den Mann oder die Frau zu bringen. Zudem merkt man unter den Käufern von Kunst hier auf der Insel, dass die Nachfrage sich fokussiert. ‚Zeitgenössische Kunst‘ ist gerade sehr in Mode, andere Stile werden weniger nachgefragt. Ich versuche mich von diesen Trends aber nicht beeinflussen zu lassen und male das, was ich will.

Wenn man ganz allgemein auf Barbados blickt, dann denke ich, dass ein Wertewandel im Gange ist. Das von mir so geliebte ‚Familiäre‘ droht langsam zu verfallen. Mit den internationalen Einflüssen und vor allem auch in der jüngeren Generation herrscht ein rauerer und härterer Ton (wird sehr ernst). Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, die diese Insel seit jeher ausmachen, leiden leider immer mehr darunter.

© Travel-Edition © Bilder Tracey Williams & travelART by Ellen


Vielen Dank für die Kontaktanbahnung an Gallery of Caribbean Art Speightstown, Barbados.

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